Donnerstag, 12. Februar 2009

Nach einem Tag, den wir zum großen Teil auf der Straße verbracht haben, die sich übrigens in einem besseren Zustand befindet als vermutet, sind wir glücklich in Ganta angekommen. Zwischendurch hatten wir Gelegenheit, die Tagung der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche von Libria zu besuchen und dort Grüße aus unseren Krankenhäusern und unserer Kirche zu überbringen. Der Empfang ist rundum überaus freundlich.
Das Gästehaus, in dem wir untergebracht sind, verfügt glücklicherweise über Moskitonetze, obwohl die lieben Tierchen uns bisher nicht belästigt haben. Fließendes Wasser gibt es allerdings nicht, was sich aber vermutlich morgen ändern wird, weil die neue Pumpe heute Abend eingetroffen ist. Strom haben wir dort abends von 7-10. Das Abendessen war schmackhaft: Reis, Hühnchen mit Kürbis und gebackene Bananen. Gerade eben hatten wir unsere erste Besprechung, bei der das Programm für morgen festgelegt wurde, wo wir dann Gelegenheit haben werden, das Krankenhaus kennenzulernen und sicherlich auch schon die ersten Unterweisungen an dem Ultraschallgerät stattfinden werden.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Nach guten Flügen - teilweise wolkenverhangen, teilweise mit sehr schöner Sicht. z. B. auf Gibraltar - sind wir glücklich und beinahe pünktlich in Monrovia eingetroffen. Der Empfang war großartig: Wir wurden von fünf Leuten mit zwei Autos abgeholt und sind nach etwas rasanter Fahrt durch Monrovia im Crystal Ocean View Hotel angekommen, allerdings ohne Ozeanblick, weil es schon dunkel war, als wir hier ankamen. Es geht uns gut. Noch ist alles etwas unwirklich, und es wird noch ein wenig dauern, bis wir wirklich hier sind. Ein erster Eindruck: Massen von jungen Leuten auf den abendlichen Straßen, ganz anders als daheim. Nun gibt es aber erst einmal Abendbrot.

Trotz Schneetreibens und teilweise wenig geräumter Autobahn sind wir mehr als pünktlich in Tegel angekommen (Herzliches Dankeschön an Mirko Höfner von Höfners Reisedienst!), haben unser Gepäck eingecheckt und sitzen im Moment gemütlich bei Starbucks mit drei Cappuccino und einem Milchkaffee. Bisher ist also alles im grünen Bereich, was uns sehr freut.

Samstag, 7. Februar 2009

Am 10. Februar in aller Herrgottsfrühe wird es losgehen. 3.00 Uhr ab Chemnitz, 9.00 Uhr ab Berlin-Tegel über Brüssel nach Monrovia. Wir - das sind Dr. Kathleen Planer, Schwester Sylvia Hünefeld, Dr. Karl-Friedrich Fuchs und Pastor Frank Eibisch - sind schon mächtig gespannt, was uns erwartet. Anlass ist eine Einladung aus einem Krankenhaus der United Methodist Church in Liberia, das sich im Ort Ganta befindet. Durch eine Spende wurde dieser Gesundheitseinrichtung ein Ultraschallgerät zur Verfügung gestellt, in dessen Benutzung die dortigen Mitarbeiter eingeführt werden sollen. Außerdem wollen wir die Augen offenhalten, das Leben und die Arbeit dort kennenlernen. Einmünden wird der Besuch hoffentlich in eine dauerhafte Partnerschaft, die das Evangelisch-methodistische Diakoniwerk Bethanien in enger Zusammenarbeit mit der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gGmbH gestalten wird.

Zudem habe ich, Frank Eibisch, Gelegenheit, an einer zweitägigen Konferenz teilzunehmen, bei der Vertreter der United Methodist Church in Liberia, der methodistischen Hilfsorganisation UMCOR sowie der methodistischen Gesundheitseinrichtungen in Liberia über eine engere Kooperation und Koordination ihrer Arbeit beratschlagen möchten.

Wer sich über das Krankenhaus in Ganta näher informieren will, dem sei die Website http://new.gbgm-umc.org/umcor/work/health/hospitals/ganta/ empfohlen. Über die Arbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche in Liberia gibt die Seite http://www.umcliberia.org/ Auskunft - beide natürlich in Englisch.

So oft es uns möglich ist, werden wir über unsere Reise aktuell berichten.